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Lacklaborant*in

Lacklaborant*innen entwickeln neue Farben, nehmen Rohstoffprüfungen vor und feilen immer wieder an Produktoptimierungen.

Berufsprofil

Als Lacklaborant*in bist du für die Entwicklung, Optimierung, Herstellung, Prüfung und Anwendung von Farben, Druckfarben und Lacken zuständig. Du lernst, wie man unterschiedlichste Beschichtungsstoffe bzw. -systeme entwickelt und herstellt, wie man die Qualität von Farben und Lacken prüft und Messdaten auswertet. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und kann bei guten Leistungen um ein halbes Jahr verkürzt werden.

Voraussetzungen

Viele Betriebe erwarten von ihren Auszubildenden mindestens einen mittleren Schulabschluss. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung erhielten Bewerber*innen mit mittlerer Reife und (Fach-)Abitur jeweils knapp die Hälfte der Ausbildungsplätze. Allerdings gab es auch einen kleinen Prozentsatz an Auszubildenden mit Hauptschulabschluss.

Für das Berufsbild Lacklaborant*in sind ein großes Interesse für Physik und Chemie sowie gute Mathematikkenntnisse ebenso Voraussetzung wie die Lust auf sehr genaues und sorgfältiges Arbeiten.

Verdienstmöglichkeiten

Das Lacklaborant*in-Ausbildungsgehalt beträgt:

    • 1. Ausbildungsjahr:

750–850 Euro

    • 2. Ausbildungsjahr:

790–940 Euro

    • 3. Ausbildungsjahr:

850–1.020 Euro

    • 4. Ausbildungsjahr:

890–1.090 Euro

Das Einstiegsgehalt liegt danach bei 1.900 bis 2.500 Euro (brutto)

Lacklaborant*innen werden nach den Tarifen der chemisch-pharmazeutischen Industrie bezahlt. Sollte das Ausbildungsgehalt nicht ausreichen, gibt es die Möglichkeit, Berufsausbildungsbeihilfe zu beantragen. Die Unterlagen dafür gibt es bei der örtlichen Agentur für Arbeit.

Greening-Potenzial

Im Lacklabor nimmt die Qualität der Produkte einen hohen Stellenwert ein. Dazu gehört es auch, möglichst umweltverträgliche Rohstoffe in den Lackrezepturen einzusetzen.

Ein achtsamer Umgang mit Gefahrstoffen ist deswegen ein wesentlicher Inhalt der Berufsausbildung.