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Was sind bionische Prothesen?

Es klingt wie Science Fiction: Wissenschaftler*innen der Southern Methodist University in Dallas/USA arbeiten an einem System, das künstliche Gliedmaßen mittels Glasfasern mit dem zentralen Nervensystem verknüpfen soll. In der Schweiz hat ein internationales Forscher*innen-Team eine Schnittstelle entwickelt, um eine Beinprothese mit den Nerven im Oberschenkel zu verbinden. Zwei Testpersonen konnten so erstmals ihr künstliches Bein in Echtzeit spüren. Das Unternehmen Otto Bock HealthCare arbeitet seit einigen Jahren an der Entwicklung einer „gedankengesteuerten“ Armprothese. Und in den USA wurde sogar ein künstlicher Arm entwickelt, mit dessen Hilfe ein junger Musiker wieder perfekt Schlagzeug spielen kann.

Das Ziel all dieser High-Tech-Vorhaben: Menschen, die zum Beispiel bei einem Unfall Gliedmaßen verloren haben, wieder ein möglichst eigenständiges, soziales Leben zu ermöglichen.

In diesem Bereich der bionischen Prothesen, in dem das Wissen der Natur als Vorbild für fortschrittliche, technische Produkte dient, hat es in den letzten Jahrzehnten große Fortschritte gegeben. Sie helfen auch bei Stabilisierung des Körpers nach Unfällen oder der Verbesserung des Hörvermögens. Ein tolles Beispiel für die Qualität künstlicher Gliedmaßen ist die sogenannte Michelangelo-Hand. Was es damit auf sich hat, erfährst Du im nächsten Level.